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SiteCaptain UsabilityLab:
Dem Nutzer über die Schulter geschaut.

Realitätsnahe Beobachtung der Web Site-Nutzung

Hintergrund
Über die Qualität einer Web Site entscheiden eine Reihe von Faktoren:

  • Design, Gestaltung, Modernität der Web Site und aller enthaltener Elemente
  • Technische Verfügbarkeit der Web Site und ihrer Elemente
  • Übersichtlichkeit der Benutzerführung bzw. Navigationselemente
  • Individualität, Interaktivität der Web Site (Personalisierungsfunktionen, Kontaktmöglichkeiten zum Anbieter)
  • Verständlichkeit der verwendeten Begriffe und Texte
  • Relevanz der angebotenen Dienste und Inhalte
  • Identität von Marke und Web Site
  • Differenzierung vom bestehenden Wettbewerb

Ziel des SiteCaptain UsabilityLab: Qualitative Überprüfung der Erfolgsfaktoren einer Web Site
Die Wahrnehmung einer noch so gut durchdachten und technisch perfektionierten Web Site bleibt immer subjektiv und von persönlichen Präferenzen gesteuert! Der Nutzer entscheidet über Erfolg oder Mißerfolg eines WWW-Auftritts.
Das SiteCaptain UsabilityLab bündelt und bewertet Nutzer-Wahrnehmungen und leitet hieraus objektivierbare Handlungsoptionen ab für:

  • Technische, inhaltliche und optische Konzeption der Web Site
  • Positionierung der Web Site
  • Treffsichere Zielgruppenkommunikation
Zur Absicherung der Ergebnisse auf einer quantitativen Stichprobenbasis stehen Ihnen weitere Marktforschungsinstrumente von Fittkau & Maaß wie z. B. der SiteCaptain User Survey zur Verfügung.

Methodik des SiteCaptain UsabilityLab im Test-Studio

  • Internet-Nutzung am Online-Endgerät und parallele Face-To-Face Interviews der Probanden (Interviews in Gruppendiskussionen oder in Einzelexplorationen)
  • Voll- oder halbstrukturierter Befragungsleitfaden (Einzelexplorationen oder neutral moderierte Gruppendiskussionen: zur Akzentuierung von Schwerpunkten, flexible Anpassung der Befragung an dynamische Entwicklungen während der Gruppendiskussionen)
  • Audio- und Videoaufzeichnung, Textprotokoll, Protokollierung des Navigationsverhaltens bei ausgesuchten Probanden
  • Ergebnispräsentation: Nachvollziehen von Navigationswegen mit grafischen und textlichen Kommentierungen
  • Management Summary: Interpretierte Kernergebnisse der Gruppendiskussionen

SiteCaptain Usability: Testinhalte und -designs

In einem Usability Test mit Fittkau & Maaß Consulting werden nach vorgegebener Quotierung der Status von Web Site-Usability und Markenimage sowie von Benchmarks in diesem Bereich festgestellt.

Für das Test-Design bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten der Durchführung:

1. Einzel-Exploration: vollstrukturierte Einzelinterviews im UsabilityLab

Min. fünf Internet-Nutzer werden nacheinander in ein Test-Studio zu persönlichen Face-to-face-Interviews eingeladen. Hierbei wird dem Nutzer ein Online-Endgerät zur Verfügung gestellt, mit dem er anhand konkreter Aufgabenstellungen Navigationswege auf der zu untersuchenden Website ausfindig machen muß und diese bis zur Zielerreichung (Lösung der Navigationsaufgabe) kommentiert.
Hierbei finden die Nutzungshemmnisse besondere Beachtung und werden vertiefend weiter befragt.
Die Dauer eines Interviews beträgt max. eine Stunde.

2. Gruppendiskussion: halbstrukturierte Fokusgruppen im UsabilityLab

In zwei bis sechs Gruppen werden Internet-Nutzer nach vorgegebenen Quotierungsmerkmalen gleichzeitig im Studio befragt.
In der Regel befinden sich in einer Gruppe vier bis sechs Personen, die jeweils ein Online-Endgerät nutzen.
Ähnlich der Einzel-Exploration erhalten die Probanden konkrete Navigationsaufgaben, die einzeln und selbständig zu erfüllen sind. In der Regel werden fünf bis zehn Aufgaben gestellt, was für die Identifizierung von Nutzungshemmnissen ausreicht.
Auch in der Gruppendiskussion wird hierzu die Methode des lauten Denkens eingesetzt, um Nutzungshemmnisse schnell identifizieren zu können sowie hierzu Optimierungsansätze zu finden.
Im Gegensatz zur Einzelexploration entsteht in der Gruppe jedoch eine Diskussion über Auffälligkeiten während der Website-Navigation.

Gruppendiskussion oder Einzelexplorationen?
Beide Test-Designs bergen eindeutig definierbare Vor- und Nachteile:
Die Gruppendiskussion ermöglicht eine besonders realitätsnahe Nutzungssituation, weil der Proband sich in der Gruppe - trotz der vorhandenen Kameras und Mikrofone - im Gegensatz zur Einzelexploration weniger beobachtet und weniger unter Prüfungsdruck fühlt.
Gruppensituationen erzeugen erfahrungsgemäß eine Dynamik in den Interviews, die die Probanden zu kreativen Äußerungen anregt. Ein weiterer Vorteil der Gruppendiskussion ist es, Stimmungsbilder innerhalb der Zielgruppe einzufangen, die sehr gut operationalisierbare Hinweise auf das Image des Anbieters, des Produkts/Services oder der Anwendung geben.
Diese Hinweise sind eine ideale Vorbereitung für die Erstellung eines Fragebogens, welcher optional für die Quantifizierung der Ergebnisse auf einer größeren Stichprobenbasis eingesetzt werden kann.
Einzelexplorationen ermöglichen im Unterschied zu Gruppendiskussionen eine festere Struktur der Interviews.
Die abzuleistenden Navigationsaufgaben richten sich stärker nach einem zeitlichen Ablauf der Interviews. Dadurch ist es möglich, dem Probanden deutlich mehr Problemstellungen vorzulegen.