Jeder sechste für Paid Content zahlungsbereit

Viele deutsche Verlagshäuser demonstrieren mit aller zur Verfügung stehenden Macht: Print goes Digital! Eine zentrale Frage dabei ist: Gehen die Leser bei Paid Content auch mit?

Die Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass bei der digitalen Wertschöpfung via Paid Content für redaktionelle Inhalte viel Fingerspitzengefühl gefragt ist. Die deutschen Internet-Nutzer haben sich längst an kostenfreie Inhalte gewöhnt. Nun gilt es, zahlungsbereite Zielgruppen zu identifizieren und ihnen die »richtigen« digitalen Inhalte anzubieten.

Jeder Dritte liest seine Zeitungen und Zeitschriften ausschließlich digital

Jeder dritte deutsche Internet-Nutzer liest die Zeitungen und Zeitschriften, die er regelmäßig konsumiert, inzwischen nur noch digital! Trotz »Mobile-Boom« kommt dabei stationären PCs sowie Laptops die größte Bedeutung zu: 28 % der befragten Internet-Nutzer lesen auf diesen Geräten »ihre« Zeitung bzw. Zeitschrift. Es folgen Smartphones bzw. Internet-Handys mit 15 % und Tablets (z. B. iPads) mit 13 %.

Lesen von redaktionelle Inhalten auf PCs, Tablets und Smartphones

Nutzerverhalten im Internet: Amazon, Google, Facebook, eBay und Apple

Die Machtpositionen der fünf prominenten Internet-Giganten Amazon, Google, Facebook, eBay und Apple werden von vielen Marktteilnehmern bewundert – und von manchen gefürchtet. Auch private Internet-Nutzer befassen sich durchaus mit der (Über-)Macht der AGFEAs, so das Ergebnis des W3B-Reports Trends im Nutzerverhalten. Während die meisten die Vormacht von Amazon, eBay und auch Google für unbenklich halten, löst die dominante Stellung von Facebook bei vielen Unbehagen aus.

How Big is Beautiful?

Das Ergebnis: Die Internet-Nutzer, die zu diesem Thema eine klare Position beziehen, sind in der deutlichen Mehrheit. Dabei zeigen sie gegenüber den einzelnen Unternehmen differenzierte Einstellungen. Nur wenige haben sich keine Meinung gebildet oder weisen eine neutrale Haltung auf.

»Überrascht hat uns die vorwiegend positive Einstellung der Internet-Nutzer gegenüber der Vormachtstellung der führenden Internet-Unternehmen«, so Holger Maaß von Fittkau & Maaß Consulting. Allein Facebook stellt eine Ausnahme dar. Hier gehen die Meinungen am unterschiedlichsten: Insgesamt 45 % der befragten Internet-Nutzer geben an, dass sie die führende Rolle Facebooks unter den sozialen Netzwerken als Besorgnis erregend empfinden (15 % nehmen sie als »bedenklich«, 30 % als »sehr bedenklich« wahr). Ungeachtet der hohen Reichweite führt Facebook somit die Rangliste der untersuchten Unternehmen an, deren Führungsrolle aus Nutzersicht kritisch beurteilt wird. Lediglich ein Viertel der Befragten stuft die Machtposition des Netzwerks eher positiv ein.

Bewertung der Führungsrolle von Facebook, Apple, Google, Amazon und eBay

Kaufentscheidungen und Touchpoints

Die Kommunikation mit Interessenten und Kunden im Internet wird immer vielfältiger. Neben unternehmenseigenen Websites, Webshops, Blogs und Newslettern etablieren sich mobile Websites, Android/iPhone-Apps, Facebook, Twitter und YouTube als weitere digitale Berührungspunkte.

Doch welchen Beitrag können die einzelnen Touchpoints im Hinblick auf die Kommunikations- und Vertriebsziele leisten? Dies hängt zum einen von der Produktgruppe, zum anderen sehr stark von den Einstellungen und Verhaltensweisen der Ziel- und Kundengruppen ab, welchen Erfolgsbeitrag die verschiedenen Touchpoints leisten können.

Augmented Reality im E-Commerce

Für viele E-Commerce-Experten liegen die Vorteile von »Augmented Reality«, der Technik der »erweiterten Realität«, auf der Hand: Sie sehen in der Möglichkeit, Produkte online besser erlebbar zu machen, enorme umsatzsteigernde Potentiale. Andere dagegen bewerten Augmented Reality lediglich als kostspielige technische Spielerei ohne nennenswerte verkaufsfördernde Effekte.

Internet-Nutzung auf dem Smart TV

Smart TVs bzw. internetfähige Fernseher sind heute in deutschen Wohnzimmern keine Seltenheit mehr. Doch nur die wenigsten werden tatsächlich für die Online-Nutzung eingesetzt, so das Ergebnis des neuen W3B-Reports »Smart TV – Fensehen der Zukunft?«. So »smart« die Funktionen der modernen Fernseher auch sein mögen, ihre Rolle als Internet-Zugangsgerät ist derzeit noch von geringer Bedeutung.

Mehrheit nutzt Second Screen beim Fernsehen

Einst revolutionierte das Internet die Mediennutzung, nun trägt die wachsende Anzahl an Tablets und Smartphones dazu bei, dass dieser Prozess nicht zum Stillstand kommt. Erst wanderten Zeitungs- und Zeitschriften-Leser von den gedruckten zu den digitalen Ausgaben – nun ziehen »Second Screens« die Aufmerksamkeit vom TV-Bildschirm in Richtung Internet.

Den Ergebnissen des neuen W3B-Reports »Second Screen – Mediennutzung zwischen TV und Internet« zufolge hat mittlerweile mehr als jeder zweite deutsche Internet-Nutzer  beim Fernsehen einen zweiten Bildschirm vor Augen!

Benchmarking der Mobile Web Nutzung

Mobile Web und Mobile Commerce zählen zu den Bereichen, denen Website- und Webshop-Betreiber zur Zeit die größte Aufmerksamkeit schenken. Doch wie »mobil« ist das Internet bereits heute? Die Ergebnisse des neuen W3B-Report zeigen, dass die mobile Nutzungsintensität je nach Website und Webshop ausgesprochen unterschiedlich ausfällt – und dass die Potentiale des mobilen Internet bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind.

Location Based Services – standortbezogene Dienste

Smartphone & Co. machen es möglich: Potentiellen Kunden können zu jeder Zeit am richtigen Ort passende Angebote offeriert werden. Den Location Based Services – ermöglicht durch die technische Standortbestimmung mobiler Endgeräte – wird von Experten großes Potential beigemessen.

Cross-Channel Vertrieb: Einkaufserlebnis ohne Grenzen?

Mit »Cross-Channel-« bzw. »No-Line-Commerce«, der Vernetzung aller verfügbaren Online- und Offline-Informations- und -Einkaufskanäle, wird von vielen E-Commerce-Experten das Ende des klassischen Handels eingeläutet. Doch was ist davon bei der Zielgruppe, den (potentiellen) Kunden bereits angekommen?

Der neue W3B-Report »Trends im E-Commerce« untersucht die Möglichkeiten des »grenzenlosen Einkaufserlebnisses« aus der Perspektive der Internet-Nutzer.