Social Audio als Corona-Gewinner?

Die Hype um Social Audio bzw. Audio-Chat-Apps

Ob Entertainmentgröße, Influencer-Star, Klimasktivist oder StartUp-Gründer: die Liste der prominenten Nutzerinnen und Nutzer der Audio-Chat-App »Clubhouse« scheint endlos. Social Audio als neues Online-Format wurde als Gewinner der Lockdown-Phasen in der Pandemiezeit gefeiert: Plötzlich hatten viele reichlich Zeit und Muße, kurzweiligen Beiträgen und Diskussionen zu lauschen. Und selten hatte man sich mehr über einen direkten Austausch gefreut.

So schlug in der Digitalbranche die Hype um Social Audio rasch große Wellen. Doch fast ebenso schnell kamen erste Zweifel an Reichweite und Potenzialen auf: Wie relevant sind Audioformate und speziell Audio-Chat-Apps wie Clubhouse im deutschen Internet heute wirklich?

W3B Report zu Audio-Chat-Apps aus Nutzersicht

In unserem aktuellen, kompakten W3B Report »Social Audio: Audio-Chat-Apps aus Nutzersicht« nehmen wir uns das Phänomen aus Sicht der aktuellen (und potenziellen) User vor. Wie groß sind Bekanntheit und Reichweite in Deutschland? Welche Zielgruppen nutzen Social Audio bereits, welche sind interessiert? Und welche Gesprächspartner und Themen sind in Audio-Chat-Apps attraktiv?

Traditionell ist das Kommunizieren, sei es per Mail, Messenger oder Social Media, Haupteinsatzbereich des Internet. So wundert es nicht, dass auch Social Audio von Anfang an große Aufmerksamkeit zuteil wurde – und das nicht allein von Digitalexperten. In der deutschen Internet-Nutzerschaft liegt der Bekanntheitsgrad von Audio-Chat-Apps bei beachtlichen 48 Prozent! Dabei ist die Bekanntheit unter den verschiedenen Apps jedoch höchst ungleich verteilt: Während sowohl Clubhouse als auch das aus dem Gaming-Bereich entstammende Discord einen gestützten Bekanntheitsgrad von je 30% erzielen, rangieren fast alle übrigen abgefragten Anbieter unter »ferner liefen«.

Bekanntheitsgrad von Social Audio Chat Apps

Bekanntheitsgrad von Audio-Chat-Apps ins gesamt sowie nach Anbietern

Insgesamt 40% würden Social Audio nutzen oder tun dies bereits. Zu den aktiven Usern von Audio-Chat-Apps (Nutzung mindestens einmal pro Woche) zählt jeder zehnte Internet-Nutzer. Dabei ist die Mehrheit – rund zwei Drittel – der aktiven Social Audio-Nutzer männlich und höchstens 30 Jahre alt.

Social Audio als Marketingkanal?

Je mehr Menschen Audio-Chat-Apps verwenden, desto interessanter werden Plattformen wie Clubhouse & Co. natürlich auch marketingseitig. Aber wozu werden die Dienste tatsächlich genutzt? Hier rangiert zurzeit die private Kommunikation ganz klar auf Platz 1: Die aktuellen Nutzer von Audio-Chat-Apps sind vor allem an privatem Austausch interessiert.
Auch Networking und Karrierethemen sind relevant, gefolgt von Entertainment-Inhalten. Bereiche wie Sport, Fitness und Gesundheit sind ebenfalls für manche attraktiv. Die Themen sind vielfältig – und so auch die Möglichkeiten, hier passenden Marketing-Content über Produkte und Dienstleistungen zu platzieren.

Attraktive Themen für Social Audio Chat Apps

Private Kommunikation auf Platz 1, gefolgt von Networking und Karrierethemen

Könnte das (hoffentlich endgültige) Ende der Lockdown-Phasen auch das Ende der kurzen Erfolgsgeschichte von Clubhouse, Discord & Co. bedeuten? Vielleicht. Dennoch, die Aufhebung von Nutzungshindernissen wie kürzlich bei Clubhouse oder die nächste Audio-Chat-App mit interessantem Inhalt und Aufbau könnte den Hype neu befeuern. Deshalb bleibt es wichtig, in Sachen Audioformate wachsam zu bleiben: Social Audio ist und bleibt definitiv ein zu beobachtender Faktor, dessen Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist.

Der W3B Report »Social Audio: Audio-Chat-Apps aus Nutzersicht«

Weitere Umfrageergebnisse zu diesem Thema sind in diesem Report zu finden:


  • W3B Kompakt-Report
    »Social Audio: Audio-Chat-Apps aus Nutzersicht«

    • Online-Befragung im Rahmen der 52. WWW-Benutzer-Analyse W3B
    • Erhebungszeitraum: Frühjahr/Sommer 2021
    • Befragte Personen: 6.584 deutsche Internet-Nutzer, internet-repräsentativ quotiert und gewichtet nach Alter, Geschlecht und Bundesland
    • Lieferformat: Chartpräsentation, ca. 20 Slides (PDF)
    • Preis 120,- Euro zzgl. 19 % MwSt./li>

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  • Inhalte der Studie

    • Bekanntheit des Formats »Social Audio«
    • Ungestützte und gestützte Bekanntheit von Audio-Chat-Apps
    • Nutzungsinteresse und Nutzung von Audio-Chat-Apps
    • Nutzerprofile der führenden Audio-Chat-Apps
    • Attraktive Themen für Audio-Chats
    • Relevante Gesprächspartner in Audio-Chats
    • Zahlungsbereitschaft für Audio-Chat-Apps
  • Zielgruppen-Informationen

    Die Auswertung ist nach verschiedenen Zielgruppen segmentiert:

    • Deutsche Internet-Nutzer gesamt/repräsentativ
    • Frauen/Männer
    • Altersgruppen
    • Nutzer/Interessenten von Audio-Chat-Apps
  • Individuelle Erweiterung des W3B-Reports

    Der W3B Report kann auf Wunsch an Ihren Informationsbedarf angepasst werden, indem die Auswertung für speziell von Ihnen vorgegebene Zielgruppen durchgeführt wird. Bitte wenden Sie sich bei Interesse gern an uns - wir beraten Sie über die Individualisierungsmöglichkeiten Ihrer Auswertung.

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Nachhaltigkeit – Käufer erwarten umweltfreundliche Webshops

Seit Beginn der Corona-Krise boomt das Online-Shopping – eine unmittelbare Folge wiederholter Lockdowns und Schließungen des Einzelhandels. Doch mit jedem Einkauf im Internet (und jeder Retoure) regt sich bei so manchem Kunden das grüne Gewissen. Was erwarten sie hinsichtlich der Nachhaltigkeit von Webshops? Und sind sie bereit, selbst in Sachen Nachhaltigkeit aktiv zu werden?

Laut der aktuellen W3B-Studie von Fittkau & Maaß Consulting pflegt jeder zweite der mehr als 20.000 internet-repräsentativ befragten Online-User bereits einen umweltbewussten Lebensstil. In älteren Nutzergruppen (62% bei den über 60-Jährigen) ist der Anteil der Personen mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein tendenziell sogar noch höher.

Nachhaltigkeit bestimmt das Kaufverhalten vieler Konsumenten

Das Thema Nachhaltigkeit ist mittlerweile im Einkaufsverhalten vieler Menschen fest verankert: So kaufen mehr als 40% der deutschen Internet-Nutzer nach eigenen Angaben häufig nachhaltige Produkte, beispielsweise mit Bio- oder Umwelt-Siegel.

Umweltbewusste E-Commerce-Kunden zeichnen sich oft dadurch aus, dass sie einkommensstark, gebildet und weiblich sind. Demgegenüber hat das Alter nur einen relativ geringen Einfluss auf das nachhaltige Einkaufsverhalten.

Corona verändert die Internetnutzung

Digitale Klassenarbeiten, Home Office, Click & Collect beim Tante-Emma-Laden um die Ecke: Die Corona-Zeit hat das Internet-Nutzungsverhalten umgekrempelt. Intensität, Art und Weise der Internetnutzung haben sich während der Pandemie deutlich verändert. Die aktuelle W3B-Umfrage von Fittkau & Maaß Consulting gibt – aus Sicht der User – Antworten auf zentrale Fragestellungen:

  • Was bewegt Online-Nutzer in Zeiten von Corona?
  • Wie bewerten sie die verfügbaren Online-Informationen zu diesem Thema?
  • Und wie hat sich die Pandemie auf ihr Verhalten bei der Internetnutzung ausgewirkt?

Vor allem Digital Natives und Frauen erhöhen ihre Internetnutzung in Zeiten von Corona

Die W3B-Studie mit mehr als 20.000 internet-repräsentativ befragten Online-Usern zeigt, dass jeder Zweite das Internet in Zeiten von Corona intensiver einsetzt als zuvor – Tendenz steigend. 20% geben sogar an, die eigene Nutzung ganz deutlich gesteigert zu haben. Insbesondere Digital Natives und Frauen verbringen jetzt wesentlich mehr Zeit im Netz. Nicht verwunderlich ist, dass es unter Schülern, Studierenden und Auszubildenden den größten Zuwachs gibt – schließlich macht der Distanzunterricht die Online-Nutzung alternativlos.

Veränderte Internet-Nutzung in der Corona-Krise

Veränderte Internet-Nutzung in der Corona-Krise: Jeder Zweite nutzt das Internet intensiver

Probleme im Heimnetzwerk durch hohe Nutzungsintensität

Kennzeichen eines leistungsstarken Heimnetzwerks ist eine schnelle und störungsfreie Online-Verbindung. Doch in immer mehr privaten Haushalten kommt die Internet-Performanz ins Straucheln. Home Office, Homeschooling und Entertainment-Angeboge fordern dem eigenen Heimnetzwerk mehr ab als je zuvor. Und zeigen uns einmal mehr, wie sehr wir auf das Internet für die Kommunikation mit der Welt außerhalb der eigenen vier Wände angewiesen sind.

Der Frage der Performanz von Heimnetzwerken aus Anwendersicht sind Fittkau & Maaß Consulting in der aktuellen W3B-Studie mit mehr als 20.000 deutschen Internet-User nachgegangen. Dabei ist Internet-repräsentativ aufgezeigt worden, dass die erhöhte Internet Nutzungsintensität zu Problemen in den Heimnetzwerken führt. Bei jedem zweiten Befragten ist die Nutzung gestiegen und fordert dadurch das eigene Heimnetzwerk in besonderem Maße heraus.

Internetzugang im Heimnetzwerk als Brücke zur Außenwelt

Stabile Online-Verbindungen sind für berufliche und private Zweck wie Videokonferenzen oder Chats mit Familie oder Freunden unerlässlich. Auch um Langeweile entgegenzuwirken, werden seit Pandemie-Beginn mehr Streaming-Angebote genutzt. Die Folge: Heimnetzwerke stoßen nicht selten an ihre Belastungsgrenzen. Im Rahmen der W3B-Studie berichtet jeder zweite befragte Online-Nutzer von einer Verschlechterung seiner heimischen Internet-Situation.

Probleme im Heimnetzwerk bei Internet-Nutzung während Corona-Krise

Probleme im Heimnetzwerk bei Internet-Nutzung während Corona-Krise: Performanz von Internet-Zugängen schlechter

Alter des Kunden beeinflusst Zahlungsarten

Online-Shopping ist praktisch und wird immer beliebter, fast jeder deutsche Online-Nutzer hat schon etwas bestellt. Webshopping ist längst massentauglich – doch dabei sollte nicht vergessen werden, dass jede Zielgruppe ihre eigenen Verhaltensweisen und Präferenzen auch bei den Zahlungsarten aufweist.

Insbesondere das Alter der Online-Einkäufer hat einen großen Einfluss darauf, welche Zahlungsarten beim Online-Einkaufen ausgewählt werden. Zahlreiche zielgruppenspezifische Aspekte rund um das Thema »Einkaufen und Bezahlen im Internet« untersuchte Fittkau & Maaß Consulting im Herbst 2019 im Rahmen der W3B-Studie, welche mehr als 30.000 Online-User internet-repräsentativ befragte.

Mid Ager sind besonders aktive Online-Einkäufer

Beim Einkauf im Internet gibt es viele altersbezogene Besonderheiten. So haben hinsichtlich der Einkaufsintensität die Mid Ager ganz klar die Nase vorn: Sie tätigen innerhalb eines halben Jahres mit Abstand die größten Online-Ausgaben. Auf Platz 2 liegen die Silver Surfer. Am wenigsten Geld geben die unter 30-Jährigen im gleichen Zeitraum aus.

Ausgaben beim Einkaufen im Internet

Ausgaben beim Einkaufen im Internet im letzten Halbjahr – Mid Ager tätigen höchste Ausgaben

Kaufentscheidung vom Endgerät abhängig

Der Erfolg eines Webshops hängt vor allem davon ab, dass er den Kunden bei seiner Kaufentscheidung im Internet unterstützt. Der Einkauf sollte somit auf allen Kanälen und Plattformen so einfach und konsistent wie möglich gestaltet sein. Denn ob ein Produkt am Ende im digitalen Einkaufswagen landet und welcher Online-Shop das Rennen macht, wird auch vom genutzten Endgerät beeinflusst.

Das ist ein zentrales Ergebnis des W3B-Reports »Kaufentscheidung im Internet« von Fittkau & Maaß Consulting auf Basis von mehr als 30.000 internet-repräsentativ befragten Online-Einkäufern.

Macht der Gewohnheit beeinflusst maßgeblich
die Kaufentscheidung im Internet

Wem die Nutzer beim Klick auf den »Kaufen«-Button den Vorzug geben, entscheiden sie nicht selten aufgrund von Gewohnheit (46%). Der Preis (39%) und die Bequemlichkeit (31%) sind im Vergleich dazu nachgelagert. Umweltschutz-Aspekte und Empfehlungen spielen bei der Online-Kaufentscheidung im Webshop noch eine sehr unbedeutende Rolle.

Die Relevanz der einzelnen Einflussfaktoren ist dabei signifikant von den genutzten Endgeräten abhängig: So tendieren Smartphone-Nutzer in deutlich höherem Maße dazu, in Webshops einzukaufen, in denen Sie gewohnheitsmäßig bestellen oder bei denen das Einkaufen besonders einfach und bequem ist. Die Entscheidungskriterien der PC-/Laptop- oder Tablet-User ähneln sich dagegen in fast allen Bereichen. Wenn die Online-Einkaufsgewohnheiten durchbrochen werden sollen, so können Webshops am besten über den Preis sowie mit einem besonders bequemen und angenehmen Einkaufserlebnis punkten.

Kaufentscheidung - Gründe für die Auswahl eines Webshops

Gründe für die Auswahl des Webshops beim letzten Online-Einkauf. Beim Einkauf per Smartphone zählt Geschwindigkeit

Großteil der Käufer verlässt sich auf Produktrezensionen anderer Kunden

Im Netz ist die Auswahl an Produkten schier unendlich. Nutzer haben die Qual der Wahl. Als wichtigste Orientierungs- und Entscheidungshilfe dienen ihnen dabei Bewertungen bzw. Rezensionen von anderen Kunden. Auf Platz 2 liegen Testberichte z.B. von Stiftung Warentest, Öko-Test oder von Fachzeitschriften. Auf Umwelt- oder Bio-Siegel verlassen sich immerhin etwas über 10% bei ihren Online-Kaufentscheidungen.

Auch in Sachen Entscheidungsdeterminanten spielt das genutzte Endgerät eine zentrale Rolle. So folgen Käufer per Smartphone am häufigsten den Empfehlungen anderer User (70%). Ihnen sind außerdem Empfehlungen aus den sozialen Medien deutlich wichtiger als Nutzern anderer Devices. Umwelt-/Testsiegel stehen hingegen bei Käufern per Tablet besonders hoch im Kurs.

Kriterien der Kaufentscheidung im Internet

Kriterien der Kaufentscheidung im Internet. Käufer per Smartphone folgen oft Kundenbewertungen

Digitaler Assistent als Ersatz für die Musikanlage

Der digitale Assistent hält als smarter Lautsprecher Einzug in unsere Wohnzimmer. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz leistet er unseren Anweisungen in natürlicher Sprache Folge. Seine Aufgabe soll es sein, uns den Alltag zu erleichtern: Er kann zur Stimmung passende Beleuchtung einschalten, Einkaufslisten pflegen, Geschenke bestellen und vieles mehr. Und in nicht allzu ferner Zukunft soll er uns nicht nur dienen, sondern sich wie ein guter Bekannter mit uns unterhalten können.

Ein digitaler Assistenten als neuer Mitbewohner

Die aktuell populärsten Geräte heißen Amazon Echo, Google Home oder Apple HomePod, die dahinter stehenden die Technologien Alexa (Amazon), Google Assistant und Siri (Apple).

Stand heute befindet sich bei 7% der Internet-Nutzer ein digitaler Assistent im Haushalt. Über eine Anschaffung denkt gut jeder Fünfte nach. Weit größer ist jedoch das Lager der Ablehner: Für mehr als 70% kommt ein digitaler Assistent nicht in Frage. Ein Drittel der deutschen Internet-Nutzer lehnt sie sogar kategorisch ab.

Digitaler Assistent aktueller Besitz, Interesse und Anschaffungswunsch sowie Ablehnung

Mobile First, Mobile Only oder Customer First?

Mobile First lautet für viele das aktuelle strategische Credo – nicht nur von Branchengiganten wie Google oder Facebook. Schon längst steht das Smartphone bei der Weiterentwicklung von Internet-Angeboten im Vordergrund. Zu Recht, sind doch mittlerweile in vielen Haushalten mehr Smartphones als stationäre Computer anzutreffen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass inzwischen immer häufiger über ein Mobile Only diskutiert wird.

Mobile bei jeder dritten Kaufvorbereitung relevant

Vor diesem Hintergrund ein Blick auf die aktuelle Nutzung mobiler Geräte beim Online-Einkaufen. Ein Drittel der von W3B befragten Online-Shopper suchte vor der zuletzt durchgeführten Online-Bestellung per Smartphone nach Informationen über Dienstleistungen oder Waren. Tablets dienten ca. jedem fünften Einkäufer für die Information vor der Bestellung.

Mobile First Kauf und Kaufvorbereitung via Smartphone

Drohne, Roboter, Kofferaum? Liefertempo wichtiger als Lieferart

Der anhaltende Boom des Online-Handels lässt das Paketaufkommen seit Jahren stetig ansteigen. Angebote zur zeitnahen Lieferung, am selben oder darauffolgenden Tag, beschleunigen diese Entwicklung.
Manche Städte sehen sich von der Paketflut überfordert, da die Zustellfahrzeuge zunehmend Straßen und Innenstädte blockieren. Dies trifft auch die Kunden: Sie stehen genervt Schlange, um ihre Bestellungen aus Paketshop und Packstationenen abzuholen.

Hier sind innovative Lösungen gefragt. Einige davon befinden sich bereits in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien: Drohnen und Roboter sollen Pakete, Päckchen und Pizza im Handumdrehen zum Kunden befördern. Und smarte Ablagelösungen wie Paketboxen und PaketButler vor der Haustür oder im Kofferraum des Bestellerfahrzeuges sollen allzeit empfangsbereit sein.

Autonome Drohne sowie Roboter stoßen auf Ablehnung

Was denken die deutschen Internet-Nutzer über die schöne neue Lieferwelt?
Die sehr einfache Lösung einer für Zusteller zugänglichen Paketbox wird aktuell von 17% der von W3B Befragten genutzt. Interessant erscheinen sie insgesamt mehr als der Hälfte der Nutzer. Drohnen und fahrende Roboter werden von manchen als faszinierend wahrgenommen. Viele sehen sie jedoch eher skeptisch. Interessant: Die Lieferung in den Kofferraum des eigenen PKWs finden mit 10% weniger Personen interessant als die Lieferung per Drohne oder Roboter (31% bzw. 35%).

Schnelle Lieferung Drohne Roboter Kofferraumzustellung Paketbox

Der Besitzer einer Smartwatch: männlich, spontan, technisch interessiert

Die Smartwatch existiert zwar schon seit den 90er Jahren, die Nachfrage nahm jedoch erst im Herbst 2014 mit der Einführung der Apple Watch stark zu. In den letzten zwei Jahren hat sich das Angebot entwickelt, die Funktionen sind umfangreich und das Werben um Käufer differenzierter geworden. Wir haben uns 2.200 Smartwatch-Besitzer einmal näher angesehen um herauszufinden, was diese von einem durchschnittlichen Internet-Nutzer unterscheidet.

Smartwatch-Besitzer: 70 % sind Männer, rund 50 % sind 30 bis 50 Jahre alt

Wie bei vielen Gadgets, technischen Spielereien mit hohem Aufmerksamkeitswert, zählen computer-affine Männer zu den frühen Käufern. So ist der Smartwatch-Besitzer überwiegend männlich (70 %) und befindet sich meist im Altersbereich zwischen 30 und 50 Jahren. Auffällig ist zudem ein deutlich höheres Einkommen.

Smartwatch-Besitzer: 70% sind Männer, gut die Hälfte sind  30 bis 50 Jahre alt